Altes Gymnasium Bremen

Jugendliche arbeiten als Wissenschaftler - Jugend forscht 2018

Die Luft ist auch Thema bei Max Schorr, Henry Semler und Laszlo Beste vom Alten Gymnasium. Ihre Betrachtung „Feinstaubmessungen im Schüleralltag“ kommt zu einem sympathischen Ergebnis. „Am wenigsten ist man von Feinstaub belastet, wenn man bewegungslos auf dem Hochbett liegt“, erklärt der 14-jährige Max Schorr aus der Neustadt.

Auf diesen Ratschlag zur Feinstaubvermeidung sind die drei gekommen, indem sie mit einem  Messgerät auf dem Weg zur Schule, im Haushalt, in ihrem eigenen Zimmer und in einem Supermarkt gemessen haben. So haben die drei auch den gefährlichsten Feinstaubproduzenten ausgemacht: „Das Rauchen“, sagt Henry Semler aus Findorff. „Wenn man direkt auf das Gerät pustet, erscheint dort der schädlichste Wert. Der Mikrofeinstaub ist kleiner als 0,3 Mikrometer, also besonders gefährlich“, sagt der 14-Jährige. Kochen und das Entzünden von Kerzen seien hinsichtlich der Feinstaubbelastung auch nicht gut. „Und wenn man eine Stauballergie hat, hat man es in Bremen nicht so gut“, sagt 15-jährige Laszlo Beste.

Stadtteilkurier 12.02.18 ... 17.04.2018

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